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Du willst deine Wände streichen und dabei alles richtig machen?

Viele unterschätzen die Vorbereitungszeit und ärgern sich später über unschöne Ergebnisse.

Dabei ist Malern gar nicht so schwer, wenn man einige wichtige Punkte beachtet.

Hier erfährst du, worauf es wirklich ankommt!

Die richtige Vorbereitung ist das A und O

Eine gründliche Vorbereitung entscheidet maßgeblich über das Endergebnis deines Malprojekts. Ohne saubere Vorarbeit wird selbst die teuerste Farbe nicht gut aussehen.

Beginne damit, alle Möbel aus dem Raum zu räumen oder sie sorgfältig abzudecken. Verwende hierfür am besten Abdeckfolie oder alte Bettlaken. Den Boden solltest du ebenfalls vollständig mit Abdeckvlies oder Zeitungspapier schützen.

Prüfe die Wände auf Risse, Löcher oder abblätternde Farbreste. Diese Stellen müssen vor dem Streichen gespachtelt und geschliffen werden. Warte unbedingt, bis die Spachtelmasse vollständig getrocknet ist.

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Reinigung der Oberflächen

Staub, Schmutz und Fettflecken verhindern, dass die Farbe richtig haftet. Wische deshalb alle zu streichenden Flächen mit einem feuchten Tuch ab und lass sie vollständig trocknen.

Die passende Farbe und Werkzeuge auswählen

Die Wahl der richtigen Farbe hängt vom Untergrund und der Beanspruchung des Raums ab. Für Küche und Bad eignen sich feuchtigkeitsresistente Farben, während im Wohnzimmer matte Wandfarben für eine gemütliche Atmosphäre sorgen.

Bei den Werkzeugen solltest du nicht sparen:

  • Hochwertige Pinsel für präzise Kanten
  • Malerrolle mit passendem Bezug (kurzer Flor für glatte Wände, langer Flor für strukturierte Oberflächen)
  • Abstreifgitter für gleichmäßige Farbaufnahme
  • Abklebeband für saubere Übergänge
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Farbmenge richtig berechnen

Miss die zu streichende Fläche aus und ziehe Fenster und Türen ab. Als Faustregel gilt: Ein Liter Farbe reicht für etwa 6-8 Quadratmeter bei einmaligem Anstrich. Kaufe lieber etwas mehr, damit du bei Nachbesserungen den gleichen Farbton hast.

Die richtige Streich-Technik anwenden

Beginne immer mit den Kanten und Ecken. Verwende hierfür einen schmalen Pinsel und arbeite sorgfältig. Danach rollst du die großen Flächen kreuzweise: erst senkrecht, dann waagerecht.

Arbeite in Bahnen von etwa einem Meter Breite und halte die „nasse Kante“. Das bedeutet, dass du den nächsten Streifen anrollst, bevor der vorherige angetrocknet ist. So entstehen keine sichtbaren Übergänge.

Trage die Farbe nicht zu dick auf. Zwei dünne Anstriche ergeben ein gleichmäßigeres Ergebnis als ein dicker Auftrag.

Häufige Fehler vermeiden

Der größte Fehler ist es, bei schlechten Lichtverhältnissen zu streichen. Arbeite immer bei Tageslicht oder mit ausreichend heller Beleuchtung, damit du Unregelmäßigkeiten sofort erkennst.

Weitere typische Fehlerquellen:

  1. Zu lange warten zwischen den Anstrichen
  2. Abklebeband zu spät entfernen
  3. Farbe nicht ausreichend umrühren
  4. Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit streichen

Nach dem Streichen: Aufräumen und Pflege

Entferne das Abklebeband, solange die Farbe noch leicht feucht ist. So vermeidest du, dass getrocknete Farbe mit abreißt und unschöne Kanten entstehen.

Reinige deine Werkzeuge sofort nach Gebrauch. Pinsel und Rollen halten viel länger, wenn du sie gründlich auswäschst. Bei wasserbasierten Farben reicht warmes Wasser, bei lösemittelhaltigen Farben benötigst du entsprechende Reiniger. (Erwäge den Einsatz einer Farbspritzpistole, um die Arbeit schneller zu erledigen.)

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Lüften nicht vergessen

Sorge für ausreichende Belüftung während und nach dem Streichen. Das beschleunigt die Trocknung und reduziert Gerüche. Vermeide jedoch Zugluft direkt auf die frisch gestrichenen Flächen.

Mit der richtigen Vorbereitung, passenden Materialien und sorgfältiger Arbeitsweise erzielst du professionelle Ergebnisse beim Malern. Nimm dir ausreichend Zeit für jeden Arbeitsschritt – Hektik führt meist zu Fehlern, die später mühsam korrigiert werden müssen.

Elisabeth ist eine kreative Malerin, die mit Leidenschaft und Erfahrung ihre besten Tipps zur Gestaltung einzigartiger Kunstwerke teilt.